PRESSEMELDUNG

Dienstag - 4. Mai 2010
Untersuchungen belegen Vorteile für Steinkohle-Kraftwerk
Ursprüngliche Überlegungen zu Gaskraftwerk wurden verworfen
Krefeld-Uerdingen – In den Unterlagen der Firma Wingas zum Planfeststellungsverfahren aus dem Jahre 2005 für die inzwischen fertig gestellte Erdgasleitung von Mettmann nach Krefeld sind insgesamt acht Argumente für die Notwendigkeit dieser Leitung aufgelistet. Im Vordergrund standen die Erhöhung der Versorgungssicherheit für kommunale und andere industrielle Gasabnehmer in der Region sowie die Förderung des Wettbewerbs im liberalisierten Erdgasmarkt. Eines der Argumente war damals auch ein geplantes Gas- und Dampf-Kraftwerk im CHEMPARK Krefeld-Uerdingen.

Dabei bezog sich die Firma Wingas auf Überlegungen des Chemiepark-Betreibers – ehemals Bayer Industry Services, heute CURRENTA –, die aus den frühen Jahren des vergangenen Jahrzehnts stammen. Bei der späteren Ausarbeitung der Pläne für eine Modernisierung der Energieversorgung am Standort Krefeld-Uerdingen wurden insgesamt 19 Varianten mit unterschiedlichen Kraftwerkskonzepten auf Basis von Erdgas, aber auch Kohle betrachtet. An dem Entscheidungsprozess waren auch verschiedene externe Gutachter beteiligt. Im Mittelpunkt stand eine nachhaltige Energieversorgung, die auf Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutzaspekten basiert und die zu der Entscheidung für das jetzt beantragte Steinkohle-Kraftwerk führte.

CURRENTA als Energielieferant für den CHEMPARK strebt an den drei Standorten aus Gründen der Versorgungssicherheit sowohl ein langfristiges Energiekonzept als auch einen ausgewogenen Rohstoff-Energiemix von 20% Kohle und 80% Erdgas an. Dies war ebenfalls ein wichtiges Argument für das Steinkohle-Kraftwerk.

Auch unter Umweltaspekten erfüllt das Trianel-Projekt positive Effekte. Durch die Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung, modernster Technologie und den außergewöhnlich hohen Wirkungsgrad werden in Deutschland 1,4 Mio. Tonnen CO2 im Vergleich zu derzeit existierenden Kraftwerken eingespart.


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